TREFF.HEIMAT
- für ehemalige Südtiroler im Ausland, die wieder nach Südtirol gezogen sind
- Südtiroler die zwischen der alten und neuen Heimat pendeln
- Südtiroler in der Welt / Südtiroler Heimatferne, die sich zeitweilig (auch aus Urlaubsgründen) in Südtirol aufhalten
Das erwartet Sie …
- Themenveranstaltungen, Ausflüge, Besichtigungen
- Information und Rat zur Rücksiedlung
- Erfahrungsaustausch
Wir freuen uns auf Sie!
Information und Auskünfte:
Südtiroler in der Welt – Arbeitsstelle für Heimatferne
Pfarrplatz 31, 39100 Bozen
Tel. +39 0471 309176
Email: info@suedtirolerinderwelt.org
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Berichte der Veranstaltungen:
Erbschaft und Erbschaftssteuer in Italien: Herausforderungen und
Empfehlungen für internationale Nachlassregelungen
Italienische Staatsbürger, die im Ausland leben und über Vermögenswerte in Italien verfügen, sowie ausländische
Staatsbürger die in Italien leben, sehen sich im Erbfall oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Die Regelungen des italienischen Erbrechts und die in- und ausländische Besteuerung müssen dabei berücksichtigt werden, um den Übergang des Vermögens effizient zu gestalten.
1. Erbrechtliche Grundlagen in Italien
Das italienische Erbrecht ist ein komplexes Rechtsgebiet, das im Zivilgesetzbuch geregelt ist und gemäß der Europäischen Erbrechtsverordnung (EU-Verordnung Nr. 650/2012) sowohl für italienische Staatsbürger als auch an EU-Ausländer (mit Ausnahme von Dänemark und Irland) gilt, die ihren letzten gewöhnlichen Aufenthalt in Italien haben. Es unterscheidet zwischen der gesetzlichen und der testamentarischen Erbfolge. Ohne Testament tritt die gesetzliche Erbfolge ein, bei der das Vermögen den nächsten
Verwandten und dem Ehepartner zugesprochen wird. Nachkommen schließen alle anderen Verwandten in der Erbfolge aus, zusammen mit ihnen erbt nur der Ehepartner. Gibt es keine Nachkommen, so erben die Geschwister und Vorfahren zusammen mit dem Ehepartner. Bei Fehlen von Ehepartner, Vorfahren und Geschwistern erben die gradnächsten Verwandten. Gibt es keine Verwandten bis zum sechsten Grad, geht der Nachlass an den Staat. Der Erblasser kann seinen Nachlass auch durch ein Testament regeln. Das italienische Recht kennt drei Formen: das eigenhändig geschriebene, das notarielle und das geheime Testament. Dabei bleibt jedoch das Pflichtteilsrecht gewahrt, das den Nachkommen, dem Ehepartner und eventuell den Vorfahren zusteht. Der Partner einer eingetragenen gleichgeschlechtlichen Partnerschaft ist hinsichtlich der Erbrechte dem Ehepartner gleichgestellt.
2. Erbschaftssteuer in Italien
In Italien unterliegt die Erbschaft der Erbschaftssteuer, deren Höhe sich nach dem Verwandtschaftsgrad und dem
geerbten Vermögen richtet. Ehepartner, direkte Nachkommen und Vorfahren zahlen 4 % auf Beträge, die 1 Million Euro übersteigen, während Geschwister 6 % ab
einem Freibetrag von 100.000 Euro zahlen. Andere Verwandte bis zum vierten Grad sowie Verschwägerte in gerader Linie und bis zum dritten Grad in der Seitenlinie zahlen ebenfalls 6 %, jedoch ohne Freibetrag, und alle anderen
Personen zahlen 8 % ohne Freibetrag. Schwerbehinderte Erben haben einen
erhöhten Freibetrag von 1,5 Millionen Euro. Liegenschaften, mit Ausnahme von
Baugründen, werden gemäß deren Katasterwert bewertet. Bei der Übertragung von Liegenschaften fallen außerdem Hypothekar- und Katastersteuern an.
3. Erbschaften mit Auslandsbezug
Bei grenzüberschreitenden Erbschaften
sind, vorbehaltlich sonstiger zwischenstaatlicher Abkommen mit Drittstaaten, die Vorschriften der vorgenannten EU-Erbrechtsverordnung zu beachten, die in Italien seit dem 17.08.2015 anwendbar ist. Das Erbrecht richtet sich grundsätzlich nach dem Recht des letzten gewöhnlichen Aufenthalts des Erblassers, sofern dieser nicht das Recht seines Heimatstaates gewählt hat. Italien erhebt die Erbschaftssteuer auf das weltweite Vermögen von in Italien ansässigen Erblassern, bei im Ausland ansässigen Erblassern jedoch nur auf Vermögen in Italien. Doppelbesteuerungsabkommen können dabei die Steuerlast verringern.
4. Empfehlungen zur Regelung des
Nachlasses
Für eine reibungslose Nachlassabwicklung empfiehlt es sich zu erwägen, ob es sinnvoll ist, die Vermögensübertragung bereits zu Lebzeiten zumindest teilweise vorzunehmen oder den gesamten Nachlass durch ein Testament zu regeln. Dabei sollten die konkreten Vermögensverhältnisse, deren Bewertung sowie steuerliche Aspekte berücksichtigt und gründlich geprüft werden. Besonders wichtig ist es, auch die Pflichtteilsrechte und etwaige internationale Verflechtungen in die Planung einzubeziehen, um den Nachlass effizient und rechtssicher zu regeln.
Bei spezifischen Fragen zu Ihrer persönlichen Erbschaftssituation steht die Anwaltskanzlei Wörndle & Partner, dank langjähriger Erfahrung in Erbschaftsangelegenheiten, gerne mit Rat und Tat zu Ihrer Verfügung.


Ein Tag voller kultureller Entdeckungen in Trient
Treff. Heimat im Februar
Mit guten Gesprächen fahren wir mit dem Zug durch das Etschtal nach Trient.
Unser erster Weg führt uns in das Bistro TJ zum Mittagessen.
Irma Marighetti gesellt sich dazu und erzählt mit Begeisterung von ihrer Heimatstadt, in der sie wieder seit vier Jahren lebt.
Ab 14.00 Uhr begleitet uns Gerti Wisthaler durch das schmucke Städtchen zum bedeutendsten profanen Bauwerk im Trentino, zum Castello del Buonconsiglio.
Imposant steht das mehrflügelige denkmalgeschützte Castello auf einem Felsvorsprung im Nordosten der Altstadt.
Mit ihrem umfangreichen Wissen führt Gerti W. uns durch das Castello. Mal steigen wir Treppen rauf und Treppen runter, mal gehen wir durch lange enge Gänge mit Guck- und Schießlöchern.
Erbaut wurde das Castello del Buonconsiglio im sogenannten deutschen Viertel der Stadt Trient. Um den Augustus-Turm genannten Bergfried gruppieren sich die ältesten, auf das 12. Jahrhundert zurückgehenden Bauteile der mittelalterlichen Bischofsburg. Südlich und östlich daran anschließend entstand vom 13. bis zum 15. Jahrhundert das Castelvecchio genannte ältere Wohnschloss der Fürstbischöfe von Trient.
Gerti erzählt viel vom Fürstbischof und Kardinal Bernhard Von Cles, er lebte von 1485 bis 1539, der das Castello in Vorbereitung auf das Konzil von Trient wesentlich vergrößern ließ.
So entstand der heute Magno Palazzo genannte Renaissance Palast. Zahlreiche Räume ließ Von Cles von Künstlern prachtvoll mit Stuckarbeiten und Wandmalereien ausgestalten.
Bescheidenheit war wohl keine Tugend des Bischofs!
Die zahlreichen an ihn erinnernden Symbole, wie die zwei Löwen und die sieben Stäbe deuten auf seinen Geltungsdrang hin.
Abschließend ging es in den Adlerturm von 1397, der für seine Fresken des Zyklus der Monate berühmt ist.
Herzlichen Dank Gerti Wisthaler für die Ausführungen und Geschichten, mit denen Sie uns wissend und aufgelockert ein bisschen ins Mittelalter hat eintauchen lassen.
Ein kurzer Abstecher geht sich in den Dom von Trient, auch Kathedrale San Vigilio genannt, noch aus. Wir bestaunen die Holzskulptur eines Künstlers aus dem Grödnertal und den Hochaltar, der von einem barocken Baldachin überspannt ist.
Flotten Schrittes geht es durch die Innenstadt der lebendigen, schmucken und historischen Universitätsstadt zum Bahnhof.
Bereichert mit Geschichte und schönen Eindrücken bleibt dieser Ausflug in schöner Erinnerung.
Gerti Vogelsang-Rier


Treff.Heimat März 2025
RAI SUEDTROL – Führung durch das Funkhaus
In Bozen blühten die Magnolien, als 31 TN des Treff.Heimat sich bei der POST in Gries trafen, um nach dem Essen zu einer Führung des nahen FUNKHAUSES am Mazziniplatz aufzubrechen, das in den 60-ziger Jahren erbaut und längst zu klein geworden ist, aber evtl. gerade deshalb einen besonderen Charme ausstrahlt.
Uns allen sind die Rundfunk- wie auch TV-Programme von RAI Südtirol in ihrer kulturellen, wie auch sprachlichen Vielfalt vertraut, nicht minder die kompetenten Sprecher und Moderatoren unter der Koordination von Zeno von Braitenberg. Um 5 Uhr morgens nimmt der Frühdienst bereits seine Tätigkeit auf, er ist Teil der insgesamt 200 Mitarbeiter, die täglich – und dies an 365 Tagen im Jahr und bis 23 Uhr – fleissig sind. Um 6 Uhr Uhr beginnen dann die deutschen Radio-Nachrichten.
Andreas Feichter (Vize-Chefredakteur) führte und erklärte uns beim Rundgang durch die zahlreichen Rundfunk- und Fernseh- Studios, aus denen zB. die Nachrichten oder das Mittagsmagazin u.v.a. Radioprogramme gesendet werden . Er zeigte uns auch, wo z.B. die Tagesschau, das Morgen-Magazin, die Pressesschau, der Runde Tisch sowie Pro und Contra ausgestrahlt werden. Fernsehmoderator PETER THALMANN (Chef vom Dienst) wies auf die diversen Kameras und den Teleprompter hin. Wir erfuhren, dass in der REGIE während laufender Sendungen ca. 10 Mitarbeiter ständig dabei sind, zusätzliche Beiträge aus der Musikredaktion, aktuelle WETTER-, Sport und Verkehrsmeldungen einzuspielen. Wir haben gelernt, dass es sich bei RAI Südtirol nicht nur um einen Sender, sondern um eine Institution handelt, bei der mit Hingabe und Professionalität daran gearbeitet wird, dem Zuschauer qualitativ hochwertige Inhalte zu bieten. Die präzisen Recherchen und detaillerten Vorbereitungen , die neben aktullen Informatioen – einerseits aus Südtirol, aber auch aus aller Welt – in die Redaktionssitzungen einfliessen, sind nur einige der sorgfältigen Prozesse, die hinter den Kulissen ablaufen, um uns Zuschauern optimale Programme und Beiträge zu präsentieren. Dank der interessanten Einblicke verfolgen wir nun, quasi mit neuen Augen und Ohren, die vielfätigen und mehrsprachigen Programme von RAI Südtirol.
Wir bedanken uns bei der Koordinatorin des Treff.Heimat, Frau Luise Pörnbacher vom Vorstand der Südtiroler in der Welt, die den Termin organisiert hat und bei Andreas Feichter für die hervorragende Führung.
maria aloisia spitaler
eppan/darmstadt



Beim letzten Treff.Heimat hat uns unsere Luise zum Fernheizwerk der Alperia Ecoplus im Süden von Bozen geführt. Die 20-minütige Gehzeit hat sich mehr als gelohnt, denn was wir gesehen haben, war Nachhaltigkeit vom Feinsten.
Kurz zusammengefasst: Restmüll wird verbrannt, durch die Wärme wird heißer Wasserdampf erzeugt. Der Dampf treibt Kondensationsturbinen und Elektrogeneratoren an. Ein Teil der Wärme wird über ein Verteilernetz von gut isolierten Rohrleitungen zum Endverbraucher gepumpt. Beim Kunden wird über einen Wärmetauscher das warme Wasser zum Waschen, Kochen und Heizen benutzt.
Es entfällt der traditionelle Heizraum mit Lüftung und Heizkessel. Also, der Kunde gewinnt einen Abstellraum, der nicht gelüftet und gewartet werden muss. Die Kontinuität und genaue Abrechnung der übertragenen Wärme wird über entsprechende Leitungen an Alperia übermittelt. Noch in den 60er Jahren wurde der Müll auf einem Müllhaufen geschüttet und offen verbrannt. So geschehen zwischen Bruneck und Percha sowie Toblach-Rienz. Jetzt wird der Müll kontrolliert verbrannt. Rund ein Viertel des ursprünglichen Abfallvolumens bleibt übrig. Metalle, mineralische Rückstände (Schlacke) werden wiederverwertet. Der Rest wird auf Deponien für nicht gefährliche Abfälle gebracht.
Zwei Stunden lang hat uns der junge Alperia-Fachmann Ferdinand die Details über Kraft-Wärme-Kopplungen erklärt und die vielen Fragen beantwortet.
Wer mehr darüber wissen möchte, kann im Internet https://www.alperia.eu/de/fernwaerme/ über das innovative Kraftwerk nachlesen.
Eine höchst interessante Führung, bei der besonders eine Lehrerin, ein Chirurg und ein Maschinenbauer mit kniffligen Fragen aufwarteten. Autor: Hugo Leiter


Beim letzten TREFF.Heimat stand ein Besuch bei „Brandnamic“ oberhalb von Brixen auf dem Programm.
Das Unternehmen beschäftigt rund 170 Mitarbeitende, davon mehr als 50% Frauen. Das Durchschnittsalter der Belegschaft liegt zwischen 30 und 35 Jahren.
Das Firmengebäude, auch Campus genannt, bietet eine großzügige Eingangshalle, ein modern ausgestattetes Fitnesscenter, einen Ruheraum, eine Gästewohnung, einen Spielraum mit „Calcetto“, sowie zeitgemäß ausgestattete Konferenzräume und ein ganzes Stockwerk für externe Ereignisse (events).
Brandnamic entwickelt Lösungen für die Hotellerie, das sind Marketing, Software und Beratungsdienstleistungen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit, Markenstärke und die operative Effizienz der Kunden zu verbessern.
Bei der Führung durch die Räumlichkeiten wurde auch deutlich, wie das Unternehmen ein ehemaliges Kloster zu einem hoch modernen Arbeits- und Begegnungsort umgestaltet hat.
Beeindruckend, was die Südtiroler so alles auf die Beine stellen!
Autor: Hugo Leiter



Törggelen des Treff.Heimat im Oktober 2025
Zwischen den beiden Dörfern Tisens und Völlan, auf herrlichen Sonnenterrassen gelegen, windet sich ein Wanderweg hinunter zum Bachbett, an dem sich – gut versteckt – die historische Obertalmühle befindet, die bis heute betriebsfähig ist. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kamen 30 Teilnehmer/innen des Treff.Heimat via Lana herauf, um sich in dem Törggele-Lokal, in das die Arbeitsstelle für Südtiroler in der Welt eingeladen hatte, zu treffen.
Ein uriges altes Gasthaus erwartete die Wanderer und natürlich auch ein zünftiges Törggele Menu, das in dem gigantischen Mühlenraum kredenzt wurde und es außer uns – einer sangesfreudigen Gesellschaft – ging keine Maus mehr hinein, in das Lokal. Begleitet wurde die Gruppe von Vorstandsmitglied Erich Achmüller, der neben seiner Ehefrau auch einen Pusterer Musikanten, einen Jugendfreund mitgebracht hatte, der dafür sorgte, dass wir neben den traditionellen leiblichen – auch zu amüsanten musikalischen Genüssen – kamen .. und sell nit weanig!
So gestärkt an Leib und Seele, Stimmbänder und Lachmuskeln neu geschmiert und gut trainiert, haben wir uns zu bedanken für diesen wunderbaren Tag: allen voraus Luise Pörnbacher, die den Termin organisiert hatte, sich wegen Begleitung einer TN-Gruppe aus Bozen zu einem Italienisch-Seminar in Padua befand,
und natürlich bei Erich Achmüller, mitsamt Toni, dem lustigen und sympathischen Ziachorgelspieler.
Vergelts Gott: das war oafach bärig !!!
11.10.2025
Maria Aloisia Spitaler




Essen und Trinken mit Genuss und Verstand
Die Teilnehmer des Treff.Heimat trafen sich im November 2025 im Pastoralzentrum in Bozen, wo uns Referentin Verena Breitenberger als Ernährungsexpertin ein für uns alle wichtiges Thema vorstellte.
Von Kindheit auf begleitet uns ja das Gebet: „Unser tägliches Brot gib uns heute“.
Dass der Mensch aber“ nicht nur vom Brot allein “ und auch nicht nur “ von der Hand in den Mund lebt“ ist uns durchaus bewusst, dass aber gerade die eigene Hand sogar das rechte Maß darstellt, lernen wir heute. Und auch einiges über unsere eigene, längst korrekturbedürftige Essbiografie, über Tipps und Tricks in der Küche, u.a. die nährstoffschonende Zubereitung, etc.pp. Denn wir streben an, die Ernährung und den Lebensstil dem Seniorenalter anzupassen, um lange aktiv und gesund zu bleiben, ohne jedoch auf Genuss, Lebensfreude und soziale Teilhabe beim Essen und Trinken, das eines unserer Grundbedürfnisse ausmacht, verzichten zu müssen.
Der Tagesrhythmus kann in drei Hauptmahlzeiten und zwei Jausen aufgeteilt sein, hören wir. Wichtig dabei sei der Start in den Tag, der idealerweise aus einem TRIO, nämlich aus Getreide, Milchprodukt und einem Teil Obst, bestehen sollte. Wobei man sich mit Rücksicht auf die Verdauungsorgane und den Blutzucker Zeit lassen und gut kauen sollte. Die Hauptmahlzeit sollte man als „richtige Mitte“ angehen, die mit einem Salatteller beginnen sollte, während das Abendessen am besten “als DUO angelegt, den guten bzw. leicht verdaulichen Schluss„ bildet. Insgesamt sei auf die Zugabe von Salz zu achten, das sparsam einzusetzen ist, weil es Wasser im Körper bindet und für eine Blutdrucksteigerung sorgt. Wie auch beim Zucker kann hier ein „Weniger“ trainiert werden, indem man die Zugabe Schritt für Schritt minimiert.
Der Wochenplan sollte sich auf drei Fleisch bzw. Fisch-Mahlzeiten beschränken, ansonsten sei eine Mischkost aus Gemüse, pflanzliches Eiweiß, Getreide, Reis,Knödl, Polenta, mit Ballast- u. Farbstoffen, abendliche Suppen bzw. ein Gemüsestrudl , ideal.
Wir bedanken uns für die Organisation dieses interessantes Referates bei der Koordinatorin des Treff.Heimat, Frau Luise Pörnbacher vom Vorstand der Arbeitsstelle für Südtiroler in der Welt, wie auch für ihre Begleitung, mit der sie die Teilnehmerrunde absolut bereicherte.
Aloisia Spitaler
15.11.2025



Ein besinnlicher Nachmittag in der Hofburg Brixen.
Der Dezember ist für Treff Heimat stets eine besondere Zeit. Es gilt, sich gemeinsam auf das bevorstehende Weihnachtsfest einzustimmen, sei es mit anregenden Gesprächen, gemütlichen Beisammensein, auch mit dem monatlichen Treffen, das die Besinnlichkeit des Advents hervorhebt.
Ursprünglich war ein Ausflug nach St. Christina vorgesehen, um dort die größte handgeschnitzte Krippe der Welt zu bestaunen. Doch manchmal führen spontane Überlegungen zu neuen, ebenso bereichernden Erlebnissen. So fiel die Wahl kurzfristig auf die Hofburg Brixen, wo eine Führung zum passenden Thema „Sitten und Bräuche in der Weihnachtszeit“ angeboten wurde.
Die Führung begann mit einem Rundgang durch die Krippenausstellung. Dort konnten wir die Vielfalt der Südtiroler Krippentraditionen entdecken. Besonders beeindruckend war die sogenannte „Jahreskrippe“ der Gebrüder Augustin Alois und Josef Benedikt Probst aus Sterzing, ein Meisterwerk, das mit über 5000 Figuren die gesamte Heilsgeschichte – von biblischen Szenen bis hin zur Geburt Jesu illustriert.
Weiter ging es durch das Diözesanmuseum, den Domschatz, die barocke Hofkirche und die prunkvollen Räume im 2. Stock, in denen zahlreiche Kunstwerke, die Weihnachtsgeschichte auf besondere Weise lebendig werden lassen.
Nach dem interessanten Rundgang ließen wir den Nachmittag im Café am Gries ausklingen.
Bei Glühwein und Punsch in harmonischer Runde bot sich die Gelegenheit sich auszutauschen und sich auf das bevorstehende Fest und einen guten Jahresbeginn einzustellen.
Luise J. Pörnbacher



